Ökostrom

Angesichts hoher Energiepreise ist die Diskussion über den Atomausstieg wieder neu entfacht/entbrannt. Der von allen Seiten geforderte sowie geförderte Ausstieg aus der Kernkraftenergie steht allem Anschein nach auf der Kippe. Politiker aus allen Reihen (doch mehrheitlich CDU-Politiker) denken nun offen über eine Verlängerung der Laufzeiten von Atommeilern nach und selbst ein Neubau von Kerkraftwerken wird nicht mehr kategorisch ausgeschlossen.

Und das alles aufgrund steigender Öl- und Strompreise – so funktioniert Wahlkampf. Dem Bürger wird weisgemacht, dass bei einer Laufzeitverlängerung die Energiekosten nicht in dem Ausmaß ansteigen, wie sie es derzeit tun. Sachkundige Experten warnen jedoch vor einer solchen Milchmädchenrechnung. Auch bei einer Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken werden die Energiepreise nicht sinken, so Energieexperten. Realistisch gesehen ist doch das einzige, was eine Laufzeitverlängerung mit sich bringt, sinkende Sicherheit – und nicht sinkende Strompreise.

In Anbetracht der hitzigen Diskussion um den Atomausstieg, hohe Energiepreise und Möglichkeiten
der finanziellen Entlastung von Geringverdienern, sollte sich jeder Verbraucher Gedanken über seinen eigenen Energieverbrauch sowie um Möglichkeiten auf alternative Energien umzusteigen Gedanken machen. Nukleare Unglücke der Vergangenheit sowie der radioaktive Abfall sollten Grund genug sein am Atomkonsens festzuhalten und die Förderung alternativer Energien weiter zu fördern.

Wenn auch Ihnen die Diskussion um verlängerte Laufzeiten von Reaktoren zuwider ist und Sie ihr eigenes politisches Statement setzen möchten, steigen Sie um auf Ökostrom.  Ökostrom wird aus regenerativen Energien wie zum Beispiel Wasserkraft, Windkraft, Biomasse und Sonnenenergie gewonnen. In seiner Zusammensetzung besteht Ökostrom hauptsächlich aus fossilen Brennstoffen, Kernspaltung und zu einem geringeren Anteil aus erneuerbaren Energien. Es lässt sich also von einem Strommix sprechen, der dazu beiträgt, dass der im „Stromsee“ (alle Stromanbieter speisen Ihren Strom in ein gemeinsames Netz) enthaltenen Anteil an regenerativen Energien erhöht wird. Das Angebot an Ökostrom ist groß – selbst Großunternehmen bieten mittlerweile gegen einen Aufpreis Ökostrom für Ihre Kunden an.

Im Internet können Sie kostenlos und unverbindlich die Preise von Ökostromanbietern vergleichen und den für Sie günstigsten Tarif ermitteln lassen. Diverse Ökostromrechner stehen Ihnen dazu zu Verfügung. Für die objektive Berechnung müssen Sie lediglich Ihre Postleitzahl in das entsprechende Feld eingeben und an anderer Stelle Ihren Jahresgesamtverbrauch an Strom. Diesen entnehmen Sie ganz einfach Ihrer letzten Stromrechnung bzw. der Jahresendabrechnung. Sollten Sie beim Vergleich auf einen attraktiven Ökostromanbieter gestoßen sein, können Sie sich weitere Informationen auf der Seite des entsprechenden Anbieters einholen. Auch der Vertrag sollte vorab genau geprüft werden. Von zu langen Vertragslaufzeiten ist abzuraten.
Den ausgefüllten Vertrag können Sie dem Anbieter entweder postalisch oder auch elektronisch über das Internet zukommen lassen. Praktisch für Sie: der neue Anbieter kümmert sich um die Vertragskündigung ihres alten Stromversorgers.

Wenn auch Sie dazu beitragen wollen einen umweltfreundlichen Strommix in deutschen Haushalten zu erreichen, nutzen Sie kostenlosen Tarifrechner im Internet. Schnell und sicher wird der für Sie verfügbare und günstigste Ökostrom berechnet.