Stromentwicklung

Einige Eckdaten zur Geschichte des Stroms:
James Watt (1736-1819), Andre Marie Ampere (1775-1836), Georg Simon Ohm (1789-1854)  und Alessandro Volta (um 1800)  gelten als Begründer des elektrischen Stroms.

Die Einheit der elektrischen Leistung „Pel in Watt“, geht auf James Watt zurück.  Nach Andre Marie Ampere wurde die Einheit der Stromstärke „I in Ampere“ benannt und Alessandro Volta konnte sich mit der Einführung der Spannung „U in Volt“ einen Namen machen.

Werner von Siemens stellte 1866 die ersten elektrischen Generatoren vor. Da die Nachfrage elektrischen Stroms so groß wurde, war ein Ausbau der Generatoren notwendig. Die immer fortschrittlicher werdenden Generatoren versorgten im Laufe der Zeit immer mehr Privathaushalte und öffentliche Einrichtungen.

Im Jahre 1882 wurde dann das erste deutsche Kraftwerk errichtet, womit zunächst bis zu 30 Glühbirnen betrieben werden konnten. Während die Kraftwerke anfänglich mit Wasserturbinen ausgestattet waren, wurden die Werke später auf Dampfturbinen umgestellt, mit denen sie noch heute betrieben werden.

Da die Stromversorgung natürlich bei weitem noch nicht ausreichte und die Nachfrage immer größer wurde, kam es  im Jahr 1915 zum Bau des ersten Kohlekraftwerkes. Bereits 1917 wurden für den Stromtransport erste Hochspannungsleitungen aufgestellt.
Der gesteigerte Strombedarf, der auf die Erfindung des Fernsehers, des Radios und andere Geräte zurückzuführen ist, führte im Laufe der Jahre dazu, dass Strom zu einem profitablen Geschäft wurde. Mit Beginn des 20. Jahrhunderts musste dann für die Stromnutzung eine Grundgebühr entrichtet werden.

Die Liberalisierung des Strommarktes

Mit der Liberalisierung des Strommarktes im Jahr 1998 sollte die Monopolstellung einiger Stromanbieter zerstört werden. Das brachte dem Verbraucher eine größere Angebotsvielfalt und dem Markt einen besseren Wettbewerb ein.

Mit der Liberalisierung ließ sich an der Vormachtstellung einiger Anbieter jedoch nicht viel ändern. Dennoch besitzt der Verbraucher bei der Wahl des Stromanbieters nun einen größeren Spielraum und mehr Vergleichsmöglichkeiten in Bezug auf Preis-/ Leistung. Die Stromnetze müssen nun für alle Stromunternehmen frei nutzbar sein. Ein weiterer positiver Nebeneffekt der Liberalisierung des Strommarktes war daneben die Schaffung zahlreicher neuer Arbeitsplätze.

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