Stromkosten senken

Alles verteuert sich: Ob Milch, Strom und Gas oder das Benzin, das täglich neue Rekordmarken erklimmt – alle Preise des täglichen Bedarfs steigen und nix wird mehr billiger, soviel steht zur Zeit fest.

Immer mehr Strom- und Gasversorger kündigen Preiserhöhungen an und verweisen dabei auf die weltweit gestiegenen Kosten und den höheren Beschaffungskosten. Auch in den kommenden Jahren muss mit erhöhten Strompreisen gerechnet werden, da die Klimaschutz-Maßnahmen und die Kosten der geplanten Verschärfung des Emissionshandels sich auf mindestens neun Mrd. Euro pro Jahr belaufen werden.

In der Politik denkt man nun über Erstattungsmöglichkeiten bei Erwerbslosen oder geringfügig Beschäftigten nach. Wenn Sie selbst etwas gegen eine zu hohe Stromrechnung tun wollen und keine Lust mehr auf Stromnachzahlungen am Ende des Jahres haben, wechseln Sie zu Billigstrom! „E wie Einfach“, „FlexStrom“,„Noun-Strom“ und „YelloStrom“ sind nur einige paar Beispiele bekannter Billig-Stromversorger.

Billig Strom zu beziehen dürfte im Interesse eines jeden Verbrauchers sein, aber dennoch steigen immer noch zu wenig Verbraucher auf einen günstigeren Stromanbieter um. Dabei gibt es heutzutage dank der Liberalisierung des Strommarktes ein breites Angebot diverser Stromanbieter, die zum Teil mit maßgeschneiderten Tarifmodellen werben. Billiger Strom zu beziehen ist also mittlerweile kein Problem mehr – das Einzige, was jetzt noch fehlt ist Ihre Eigeninitiative, die mit nicht einmal viel Aufwand verbunden ist:

Suchen Sie sich im Internet einfach einen der kostenlosen Stromrechner aus und geben Sie Ihre dort Ihre „Baudaten“, das heißt die eigene Postleitzahl und den jährlichen Gesamtverbrauch an Strom ein.  Der Rechner ermittelt für Sie unverbindlich und in kürzester Zeit den günstigsten Anbieter billigen Stroms. Mit Sicherheit gibt es auch in Ihrer Region einen Stromversorger der günstiger ist als Ihr aktueller Anbieter.

Da Sie in absehbarer Zeit Strom kaum billiger bekommen werden, ist neben einem Stromanbieterwechsel der eigene Stromverbrauch gleichermaßen zu überprüfen. Achten Sie im Alltag darauf, dass Sie kostbare Energie nicht zum Fenster hinauswerfen. Insbesondere Stand-by-betriebene Geräte sollten über Nacht ausgeschaltet werden. Davon abgesehen, dass der Stand-by Modus elektrische zu regelrechten Stromfressern macht, wird der Schlaf durch den so genannten Elektrosmog erhöht.