Stromspartipps

Nicht nur durch einen Anbieterwechsel kann man im Alltag Stromkosten sparen. Ein bewusster Umgang mit Strom trägt genauso dazu bei, die Energiekosten dauerhaft zu senken. Damit tut man nicht nur dem eigenen Geldbeutel etwas Gutes, man leistet auch einen positiven Beitrag zum Schutze der Umwelt.

Heizkosten und Warmwasserversorgung machen den größten Teil des täglichen Stromverbrauchs aus. Dahinter liegt der Verbrauch energiefressender Geräte wie zum Beispiel Kühl- und Gefrieranlagen, Waschmaschine und Wäschetrockner. Aber auch Backofen, Mikrowelle und Wasserkocher tragen zu einem erhöhten Stromverbrauch bei. Daneben nehmen Fernseher, DVD-Player, Stereoanlage und andere Multimediageräte einen niedrigeren Stromverbrauchswert ein.

Beim Kauf eines Haushaltsgeräts ist also insbesondere bei Kühl- und Gefrierschränken auf eine gute Energieklasse zu achten. Diese teilt sich in A-F auf, wobei „A“ ein Gerät mit niedrigem Energieverbrauch auszeichnet und „F“ eines mit höherem Verbrauch.

Um Stromkosten zu reduzieren stellt man Kühlgeräte am besten an einem entsprechend kühlen Ort auf. Daher sollten Kühlschränke beispielsweise nicht neben dem Herd oder der Spülmaschine aufgestellt werden, da dies zusätzliche Hitzequellen sind. Gefriergeräte sollten darüber hinaus regelmäßig abgetaut werden, um den Stromverbrauch nicht in die Höhe zu treiben.

Beim Waschen und Trocknen sollte darauf geachtet werden, die Wäsche nur bei 30 oder 40 bzw. maximal 60 Grad zu waschen. Ein 40 Grad Waschgang ist genauso effektiv wie ein 90 Grad Waschgang. Und um Bakterien abzutöten reicht ein Waschgang bei 60 Grad allemal aus.

Wenn die Wäsche ausreichend geschleudert wurde, lässt sich die Trockenzeit des Wäschetrockners erheblich reduzieren. Im Allgemeinen empfiehlt es sich aber die Wäsche auf einem Ständer im Freien oder in der Wohnung trocknen zu lassen. Dadurch schont man nicht nur das Material der Kleidung, sondern auch die Haushaltskasse.

In den Geschirrspüler sollte man kein stark verschmutztes Geschirr wie Pfannen oder Töpfe stellen – Effektiver und wassersparender ist es, diese mit der Hand zu waschen. Außerdem sollte der Geschirrspüler, bevor er angestellt wird, natürlich voll sein.

Auch beim Kochen lässt sich Strom sparen: Prinzipiell sollte beim Wasser kochen oder Ähnlichem natürlich ein Deckel verwendet werden. Zudem kann man bei Elektroherden die Restwärme der Herdplatten nutzen, um beispielsweise kleinere Gerichte zu erwärmen. Wesentlich günstiger als der Elektroherd ist der Gasherd – denn Gas ist nicht nur billiger als Strom, es lässt sich beim Kochen oder Backen auch sehr viel schneller regulieren.

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